St.-Johannis-Kirche

Zirkow

Kirche Zirkow

Urkundliche Erwähnung findet eine Kirche in Zirkow erstmals im Jahre 1313. Es war ein Vorgängerbau der heutigen Kirche. Die heutige Backsteinkirche des kleinen Bauerndorfes Zirkow wurde im 15. Jh. erstellt 1948 legte man Reste spätgotischer Gewölbemalereien frei. Um die Entlüftungslöcher befinden sich groteske Masken was das Kircheninnere zusätzlich interessant macht.


Der in der ersten Hälfte des 18. Jh. entstandene Kanzelaltar ist das wichtigste Ausstattungsstück der Kirche. Auch der schwebende Taufengel und die beiden Beichtstühle stammen aus dieser Zeit. Auf einem alten Friedhof der Kirche befinden sich etwa 60 Grabstellen aus der Zeit von 1787 bis 1885 sowie Grabdenkmäler von 1650, 1704 und 1706 mit Inschriften.


Die Orgel der St.-Johannis-Kirche wurde entweder um 1859 oder im Jahr 1888 von Friedrich Albert Mehmel oder dessen Sohn Paul Mehmel gefertigt. Sie besitzt neun Register. Der Prospekt ist neugotisch geformt. Nach Sebastian Warmsiedler dienten die erhaltenen Gehäusefragmente eines Vorgängerinstrumentes aus dem 18. Jahrhundert wahrscheinlich als Flügeltüren einer gotischen Orgel.


Die Kirche verfügt über zwei Glocken. Aus dem Jahre 1469 stammt eine Bronzeglocke und eine Stahlglocke aus dem Jahre 1919. Diese Glocke darf aber nicht mehr geläutet werden. Außergewöhnlich sind die aus Messing gearbeitete Kronleuchter (1630) und die Orgel mit dem neugotischem Prospekt (19. Jh.).