St.-Georg-Kirche

Wiek

Kirche Wiek

Der heutige dreischiffige gotische Backsteinbau wurde um 1400 von Zisterziensern in mehreren Abschnitten erbaut. Nachdem zunächst Chor und Sakristei erstellt wurden, folgte wenig später das kreuzgratgewölbte Langhaus. Um 1600 wurde für den zerstörten Dachturm ein freistehender Glockenstuhl errichtet.


Das 1,75 Meter hohe Reiterstandbild "Ritter Georg zu Pferde" wurde um 1500 im Inneren aufgebaut. Heute befindet es sich in einer Seitenkapelle. Es ist dem Heiligen Georg, dem Schutzpatron der Seefahrer und Reisenden, gewidmet.


Das älteste Ausstattungsstück ist eine Kalksteinfünte aus der Mitte des 13. Jh.. Das Kruzifix ist nur wenig jünger. 1747/48 wurde der barocke Altaraufsatz in Stralsund geschaffen. Aus derselben Zeit stammen auch der hölzerne Taufständer und einer der beiden Beichtstühle. 1826 erhielt die Kirche eine Kanzel, ein Gestühl, Emporen sowie eine Orgel, die vom Stettiner Orgelbauer Barnim Grüneberg (1828–1907) gebaut wurde.


Auf dem Kirchhof sind mehrere Grabsteine als auch ein Kriegerdenkmal zu finden. Es erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus dem Jahre 1923.