St.-Maria-Magdalena

Vilmnitz

Kirche Vilmnitz

Urkundliche Erwähnung fand die die Vilmnitzer Kirche erstmals am 17. Mai 1249. Ihre Entstehung ist möglicherweise auf Stoislaw I, der um 1200 lebte. Er war ein Bruder des Rügenfürsten Jaromar I.


Der Ostchor und die Sakristei ist eines der ältesten Teile der Kirche mit ihrem deutlichen romanischen Elementen. Aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammt das vierjochige Langhaus, das im 15. Jahrhundert erneuert wurde, wie auch wenig später der Turm seine Vollendung fand.


Bereits seit dem Jahr 1351 findet die Vilmnitzer Kirche als Begräbnisstätte der Familie Putbus Erwähnung und wurde bis ins Jahr 1860 genutzt. Die Familiengruft befindet sich unter dem Ostchor. 28 Särge, teils aus Metall, teils aus Holz, in hoher handwerklicher-künstlerischer Qualität, finden hier ihren Platz. Auch die Stadtgründer Fürst Malte zu Putbus und seine Ehefrau Luise haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden (1854 und 1860).


Besonders erwähnenswert sind die vier großen Sandsteinepitaphien von 1600 im Altarraum sowie die herrliche Barockkanzel von 1708/09.