St.-Jacobi-Kirche

Gingst

Kirche Gingst

Erstmalige Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1300 in Form einer Kapelle, später mit einem eingezogenen rechteckigen Chor. Erweiterungen in Form des dreischiffigen Kirchenschiffes fanden im Jahr 1400 statt. Im 15. Jahrhundert folgte dann der quadratische Kirchenturm. Im gleichen Zuge entstand eine Kapelle, die an das südliche Seitenschiff nach Osten hin angebaut wurde.


Der erste evangelische Pfarrer der Kirche fand seinen Tod auf dem Friedhof der Kirche, er wurde erschlagen. Der Sühnestein von Gingst, der ehemalige Grabstein der Eheleute von Osten, gemahnt an diese Ereignis. Er befindet sich hinter dem Chor östlich der Kirche.


In Folge des Großbrandes im Jahre 1726 wurde leider auch die Kirche beschädigt. Erneuert wurden die Mauerkronen des Chors und des Schiffes und der Turm erhielt seine geschweifte Haube. Mit Ausnahme des Nordportals wurden auch die Portale der Kirche an der Südseite und am Turm barock umgestaltet.


Erwähnenswert sind die zwei Sonnenuhren, eine aus mittelalterlicher Zeit in Form von geritzten Linien auf einem Backstein unterhalb der linken Kante des östl. Fensters. Die andere auf einer großen geweißten Fläche.