Stella Maris

Binz

Kirche Biz Kath.

Stella Maris bezieht sich auf die lateinische Bezeichnung für den "Meerstern". Der "Meerstern" ist ein schmückender Beiname für die Mutter Jesu Maria. Sie symbolisiert unter diesen Namen die Schutzpratonin der Seeleute, der rettende Stern, der den Nautikern die Richtung weist. Der Wiener Professor Wilhelm Bong gründete 1924, in der ersten Notzeit nach dem ersten Weltkrieg ein katholisches Kinderheim, an das 1925 eine kleine Kapelle angegliedert wurde


Durch die Bauarbeiten an der KdF-Ferienanlage in Prora kamen ab 1935 mehr Katholiken auf die Insel Rügen. Durch Zuzug von Vertriebenen aus den Ostgebieten stieg die Anzahl der Mitglieder zeitweise auf 1000 an. Bis in das Jahr 1978 wirkten hier die Borromäerinnen auch genannt die Barmherzigen Schwestern vom hl. Karl Borromäus. Später wurden alle katholischen Kirchorte auf Rügen der Pfarrei St. Bonifatius angegliedert.


Eine restaurierte Marienfigur aus dem Ende des 19. Jh. steht seit 1997 wieder im Altarraum der kleinen Kapelle. Im Sommer sind die Gottesdienste sehr gut besucht, deshalb ist eine Erweiterung geplant.