Gutshaus Venz

bei Kluis

Gutshaus Venz

Erstmalig erwähnt als Besitzer wird die Familie von Raleke im Jahre 1486. Später erwarb es durch Tausch Jürgen von Platen in dessen Familienbesitz es bis 1924 blieb. Der Pächter Eduard Berger erwarb das Gut um 1924. Nach der Enteignung 1945 beherbergte es mehrer Familien und zeitweilig auch den Rat der Gemeinde. Ab 1970 stand das Haus viele Jahre leer. Nachkommen der letzten Eigentümer erwarben es 1996 und setzen es seither behutsam und denkmalgerecht instand.


Das Gutshaus ist ein verputzter Backsteinbau mit mittelalterlichen Resten, der Ende des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. Auf diesem Gut verlebte Gebhard Leberecht von Blücher (1742-1819) seine Jugendzeit. Reste einer Graben-Wall-Anlage stammen aus dem Jahre 1516 -1523. Im Inneren befand sich ursprünglich im Obergeschoss nur ein großer Saal, erhalten blieben Reste einer farblichen Gestaltung. Heute befindet sich das Objekt in privatem Besitz und wird landwirtschaftlich bewirtschaftet.