Gutshaus Streu

bei Schaprode

Gutshaus Streu

Die Familie von Osten war in dem erstmal 1319 urkundlich erwähnten Ort, wohl schon seit dem 13. Jahrhundert ansässig. Weitere Besitzer war die Familie von Platen, die von Lotzows und die von Bohlens. Anfang des 20. Jahrhunderts ging das Anwesen in den Besitz von Johannes Volkmann, der im Zuge der Bodenreform 1945 enteignet wurde. Später diente es mehreren Familien als Wohnort und stand dann lange Zeit leer. 2001 wurde es wieder verkauft. Der neue Besitzer setzte es dann wieder sorgfältig und mit viel Liebe zum Detail in Stand.


Erhalten blieb eine Terrakottaplatte über dem hofseitigen Haupteingang die den letzten großen Umbau durch die Familie von Bohlen im Jahre 1871 erfolgte. Die Baudevise auf der Platte macht deutlich das der Kern des Hause wesentlich älter ist „"Man reißt das Haus nicht ein * das Väter fest gebaut. Doch richtet man´s sich ein * wie man´s am liebsten schaut." Die jetzigen Eigentümer fanden die aus dem Haus entfernte Barocktür wieder auf und bauten sie wieder nach einer liebevollen Restaurierung wieder ein.


Im Inneren sind die großzügige Halle mit einer hölzernen Mittelstütze und eine mehrläufige Treppe, sowie Stuckaturen in mehreren Räumen erhalten blieben. Der große Waldpark wurde nach 1945 frei geschlagen und ist in Resten erhalten.