Gutshaus Poggenhof

bei Schaprode

Gutshaus Poggenhof

Poggenhof gehörte wohl ursprünglich 1420 der Familie von Platen. Aber schon 1456 veräußerten sie das Anliegen an das Kloster zu Hiddensee. Nach der Reformation gelangte es in Domanialbesitz. Es folgten die Familie von Lotzow, die Familie von Nimpsch und ab 1842 wieder die Familie von Platen.


Das Gutshaus entstand in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts als ein verputzter Backsteinbau. Nach der Bodenreform und der damit verbundenen Enteignung, wurde das Anwesen ein Heim für mehrere Familien. 1998 erfolgte der Rückerwerb durch die Familie von Platen, die das Haus und den angeschlossenen, ursprünglich aufwendig gestalteten Park, schrittweise sanieren wird.


Ein Kuriosum sind die an den außen liegenden Fenstern angebrachten Steinrollladen. Sie kaschieren die nicht vorhandene Zweigeschossigkeit, die durch den Schaugiebel suggeriert wird. Zur bauzeitlichen Haustür führt eine kleine Freitreppe. Südwestlich des Hauses befindet sich ein ursprünglich aufwendiger Park. Erhalten blieben verschiedene alte Bäume und ein gusseiserner Zaun.