Gutshaus Plüggentin

bei Samstens

Gutshaus Plüggentin

Plüggentin ist der urkundlich erstmal 1314 erwähnte Stammsitz der Familie von der Osten. Das gut mit den dazugehörigen Besitzungen wurde Anfang des 18. Jahrhunderts verpfändet, an einen Major von Wolffradt 1730 verpfändet. Bis im Jahre 1901 das Anwesen von Friedrich Ernst von langen es aufkaufte. Dieser gab das Anwesen schon 1911 an Ulrich Anders weiter. Es folgten noch mehrere Besitzerwechsel bis zur Bodenreform und der damit verbundenen Enteignung.


Zunächst diente es dann vielen Flüchtlingen als Wohnhaus. Auch als eine Verkaufsstelle, Büros oder Klassenzimmer wurden die Räume genutzt. Im 18. Jahrhundert wurde auf einem Vorgängerbau, von dem heute noch der rückwärtige Flügel steht, ein zweigeschossiges Herrenhaus errichtet. Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte noch einmal eine Umgestaltung. Erhalten haben sich aus der Erbauungszeit im alten Haus die zweigeschossige Treppenhalle mit dem barocken Treppengeländer aus geschweiften Brettbalustern und ein kreuzgratgewölbter Raum mit zarten Deckenstuckaturen und einer Kaminumrahmumg.


Bald nach 1945 wurde der an das Herrenhaus anschließende Park abgeholzt, in den vergangenen Jahren folgte dann der Abriss der letzten Gutsgebäude.