Gutshaus Pastitz

bei Putbus

Gutshaus Pastitz

Erstmalig urkundlich erwähnt wurde der Ort Pastitz im Jahre 1318. Außer zwischen 1442 und 1532 war der Ort in Besitz der Familie von Putbus. 1782 bestand der Ort nur aus einer Ziegelei, später entstand dort ein Vorwerk. Im Zuge der Bodenreform wurden die Besitzer enteignet und es wurde danach zu Wohnzwecken genutzt. Seit 1987 stand es leer, die Inneneinrichtung wurde zerstört und geplündert.


Das Gutshaus wurde laut Grümke im Jahre 1760 errichtet. Der eingeschossige, neubarocke Backsteinbau ist verputzt mit Zierelemente an den Giebeln und ruht auf einem Feldsteinsockel. Gekrönt wird es von einem steilen Walmdach. Hervorstechend ist der asymmetrisch angefügte, zweigeschossige Rundturm mit seinem hohen ursprünglich wohl kupfergedeckten Spitzhelm. Von der Innenausstattung blieben nur 3 doppelflügelige Türen im Erdgeschoss erhalten. Heute befindet sich das Gutshaus in Privatbesitz und wird liebevoll restauriert. In Zukunft wird es privat genutzt.