Gutshaus Grubnow

bei Neuenkirchen

Gutshaus Grubnow

Bis ins 16. Jahrhundert gehörte Grubnow zu der Gemeinde der Jakobikirche in Stralsund. Im Jahre 1580 wechselte das Anwesen in den Besitz der Familie von Paselich auf Liddow, in deren Besitz es bis ins 19. Jahrhundert blieb. Das Gutshaus wurde im Jahre 1836 erbaut. Im Laufe der Zeit fanden immer wieder Umbauten statt. Heute ist der Zustand aus dem Jahre 1920 erhalten. Erbaut in dieser Form hat es der Sohn des Ritters Erick Kroos vom Nachbargut Lebbin.


Nach dem zweiten Weltkrieg beherbergte das Gutshaus bis zu 50 Flüchtlinge, die vor allem aus Ostpreußen kamen und von denen viele auf Rügen eine neue Heimat gefunden haben. Erhalten blieb von den ehemaligen Stall- und Wirtschaftsgebäuden mit Ausnahme eines kleinen Wirtschaftsgebäudes, lediglich das Gutshaus.


Es handelt sich um einen eingeschossigen, verputzten Backsteinbau auf einem Souterraingeschoß, mit Krüppelwalmdach, einem hofseitigen mittigem Zwerchhaus mit steilem Dreiecksgiebel und halbrundem Eingangsvorbau mit Freitreppe. Im Innenbereich ist es eines der wenigen Gutshäuser wo der bauzeitliche Zustand erhalten worden ist. Es wurde in den Jahren 2004 und 2005 von den Eigentümern renoviert und steht heute seinen Gästen in Form von Ferienwohnungen zur Verfügung.