Gutshaus Dolgemost

bei Putbus

Gutshaus Dolgemost

Dolgemost ist, wie fast alle Orte auf Rügen, slavischen Ursprungs und heißt übersetzt: Lange Brücke. Um 1800 erwarb der Fürst zu Putbus die Ländereien um Dolgemost und errichtete ein Gutshaus, das den fürstlichen Verwaltern als Herrensitz diente. Dabei handelt es sich um einen eingeschossigen Fachwerkbau mit jüngerer Backsteinfassade und Satteldach.


1927 erfuhr das Haus bauliche Veränderungen, da ein Brand erheblichen Schaden angerichtet hatte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Fürst enteignet und das Gut ein Kombinat der DDR-Regierung. Nach wechselvoller Geschichte und aufwendiger Restaurierung befindet es sich heute in Privatbesitz und wird touristisch genutzt.