Grosssteingräber

Stammend aus der Jungsteinzeit, errichtet von Ackerbauern und Viehzüchtern. Rügen verfügt über die größte Dichte und Anzahl von erhaltenen Großsteingräbern Norddeutschlands. Zu finden sind noch 55 zum Teil voll erhaltenen, meist aber leider nur noch in Fragmenten bestehende Gräber.

Goldbusch bei Altensien
"Goldbusch"
bei Altensien
18586 Sellin

Diese Grabanlage ist eins von ursprünglich 43 Gräbern. Zwischen Altensien und Moritzdorf müssen Sie sich westlich orientieren. Dort thront es auf einem flachen Hügel in der Nachbarschaft einer stillgelegten Kiesgrube.     » Karte «

Hexenbusch bei ALtkamp
"Hexenbusch"
bei Altkamp
18581 Putbus

Das Grab liegt südlich des Plattenweges zwischen Neukamp und Altkamp. Etwa 800 Meter hinter der Abzweigung nach Krakvitz und kurz hinter Glowitz sehen sie links im Feld mehrere Baumgruppen. In der Hintersten befindet sich das Grab.    » Karte «

Teetsbusch bei Altkamp
"Teetsbusch"
bei Altkamp
18581 Putbus

Der Teetsbusch liegt nördlich des Plattenweges zwischen Neukamp und Altkamp. Etwa 1700 Meter hinter der Abzweigung nach Krakvitz, auf der Höhe eines rechts liegenden Wetterhäuschens. Direkt dahinter ruhen die Reste des Grabes.    » Karte «

Großsteingrab Dubnitz
Großsteingrab
bei Dubnitz
18546 Sassnitz

Das vermutlich noch ganz im Hügel verborgene Grab liegt an der Straße von Sassnitz nach Mukran. Am Abzweig nach Alt Mukran sehen Sie auf der rechten Seite zwei Bauminsel. Das Grab liegt in der hinteren Bauminsel.    » Karte «

Großsteingrab Garftitz
Großsteingrab
bei Garftitz
18586 Lancken-Granitz

Dieses Grab wird nur noch bezeugt durch ein paar lose verstreute Steine. Von Lancken-Granitz nach Sellin befindet sich, rechts etwa 130 Meter hinter den letzten Häusern, ein Feldweg. Dort liegt das Grab, rechts auf einem Hügel.    » Karte «

Herzogsgrab bei Göhren
"Herzogsgrab"
bei Göhren
18586 Göhren

Auf der Strecke von Baabe nach Göhren, fährt man bei der Abzweigung nach Middelhagen geradeaus. Kurz danach biegt man rechts in einen Waldweg und folgt diesem etwa 850 Meter zu Fuß. Das Grab finden Sie rechts des Weges.    » Karte «

Pfenniggrab bei Lohme
"Pfennigkasten"
Hagen-Stubnitz1 bei Lohme
18551 Lohme

Der Pfennigkasten liegt nördlich des Wanderwegs vom Parkplatz Hagen-Königstuhl zum Herthasee. Es wurde erstmals 1745 in einer Sage erwähnt. Der Sage nach hat ein Priester der Hertha dort Spenden verwahrt.    » Karte «

Großsteingrab bei Hagen
"Hagen-Stubnitz 2"
bei Lohme
18551 Lohme

Das nur noch aus wenigen Steinen bestehende Grab liegt südlich des Pfennigkastens. Sie folgen ca. 300 Meter dem nach Westen führenden Weg. Dort biegt man in nördliche Richtung, rechts in den Wald ein, zu der Grabanlage.    » Karte «

Ziegensteine bei Klein Stresow
"Ziegensteine"
bei Klein Stresow
18586 Lancken-Granitz

Auf der Straße von Serams nach Lancken-Granitz biegen sie rechts nach Preetz ab. Am Ende des Waldes folgen sie zu Fuß dem Weg entlang des Waldrandes, etwa einen Kilometer. Dort finden sie die Anlage links am Weg liegend.    » Karte «

Großsteingrab bei Lancken-Granitz
"Lancken 1"
bei Lancken-Granitz
18586 Lancken-Granitz

Sie finden etwa 500 Meter hinter Lancken-Granitz, Richtung Dummertevitz einen Parkplatz rechts der Straße. Hier bietet eine Informationstafel die Möglichkeit sich zu orientieren und weist den Weg zu dem Grab Lancken-Granitz 1.    » Karte «

Großsteingrab bei Lancken-Granitz
"Lancken 2"
bei Lancken-Granitz
18586 Lancken-Granitz

Dieses Großsteingrab liegt westlich von Lancken 1. Man folgt nur wenige Schritte dem Weg der am Parkplatz kurz hinter Lancken-Granitz beginnt. Der Großdolmen ist gut erhalten und es ist noch einer der ursprünglich drei Decksteine zu sehen.

Großsteingrab bei Lancken-Granitz
"Lancken 3"
bei Lancken-Granitz
18586 Lancken-Granitz

Lancken 3 befindet sich in Nachbarschaft von Lancken 2. Es handelt sich um einen Großdolmen bei dem noch fast allen Tragesteine in der Erde verborgen sind. Für eine wohl mal geplante Sprengung wurden die Decksteine angebohrt.

Großsteingrab bei Lancken-Granitz
"Lancken 4"
bei Lancken-Granitz
18586 Lancken-Granitz

Ebenfalls in der Anlage liegt das Großdolmen Lancken 4. Sie folgen weiter dem Weg von Lancken 3. Sie finden von diesem Grab noch alle Tragsteine sowie zwei Decksteine. Einer der Decksteine ist in die Kammer gesunken.

Großsteingrab bei Lonvitz
"Lonvitz 1"
bei Lonvitz
18581 Putbus

Auf der Straße von Putbus nach Lauterbach biegt man vor dem Bahnübergang links in einen Feldweg ein. An einem kleinen Hinweisschild biegen sie in einen Pfad ein. Nach ca. 450 Meter finden sie das Grab in einem schmalen Waldstreifen.

Fleederbarg bei Lonvitz
"Fleederbarg"
bei Lonvitz
18581 Putbus

Sie finden das Großsteingrab direkt in Lonvitz, an der Abzweigung nach Posewald. Die Kammer befindet sich in einem trapezförmigen Hünenbett. Ein Deckstein liegt in der Kammer, ein zweiter am straßenseitigen Rand des Hünenbettes.

Großsteingrab bei Lubkow
"Lubkow"
bei Prora
18609 Binz

Sie durchqueren den Ort Lubkow und folgen dem Weg bis zum Wald. Halten Sie sich am Waldrand rechts. Nach ca. 300 Meter befinden sich die Reste des Grabes etwa 120 Meter vom Weg entfernt, auf einer Hügelkuppe.

Großsteingrab bei Mukran
Großsteingrab
bei Mukran
18546 Sassnitz

Etwa 1,5km außerhalb von Sassnitz in Richtung Mukran biegen sie links in einen Feldweg. Dem folgen sie bis zu einer Abzweigung nach rechts. Von dort sehen sie schon eine ca. 400 Meter entfernte Bauminsel in der das Grab liegt.

Großsteingrab bei Nadelitz
"Nadelitz 1"
bei Groß Stresow
18581 Putbus

Der Straße von Nadelitz in Richtung Wobbanz folgend, biegen sie rechts ein nach Groß Stresow. Hier können sie die rechts im Feld liegende Bauminsel sehen, in der das Grab liegt. Günstig, ist ein Besuch außerhalb der Vegetationszeit.

Großsteingrab bei Nadelitz
"Nadelitz 2"
bei Putbus
18581 Putbus

Nadelitz 2 befindet sich ebenfalls bei Groß Stresow. Das Grab liegt in der kleineren Bauminsel hinter dem Grab Nadelitz 1. Günstig ist eine Erkundung im Winter, wenn der Boden gefroren und die Felder abgeerntet sind.

Großsteingrab bei Nadelitz
"Nadelitz 3"
bei Putbus
18581 Putbus

Auch Nadelitz 3 liegt auf dem Feld bei Groß Stresow. Von Nadelitz 2 sieht man eine weitere, etwas größere Bauminsel, in der sich das Grab befand. Von diesem Grab zeugt nur noch ein flacher Hügel mit Lesesteinen.

Großsteingrab bei Nadelitz
"Nadelitz 5"
bei Putbus
18581 Putbus

Dieser noch in einem ziemlich hohen Hügel verborgene Dolmen liegt direkt in Nadelitz. Von Putbus kommend, nach den ersten Gebäuden auf der linken Seite, finden sie die Anlage rechts der Straße, auf einem Hügel.

Großsteingrab bei Nadelitz
"Nadelitz 6"
bei Putbus
18581 Putbus

Bei Nadelitz 6 handelt es sich um eine Steinplatte auf der angeblich König Karl Xll von Schweden gefrühstückt hat. Zu finden ist sie in Nadelitz, Richtung Lancken-Granitz, am Ortsausgang hinter einem ehemaligen Kindergarten.

Riesenberg bei Nobbin
Riesenberg
bei Nobbin
18556 Putgarten

Der Riesenberg ist das einzige Hünenbett auf Rügen mit zwei Grabkammern. Es liegt östlich der Straße von Altenkirchen nach Arkona. Am Hotel „Nobbin“ folgen sie einem Plattenweg der zur Küste und zum Riesenberg führt.    ... » Karte « ...

Großsteingrab bei Posewald
Großsteingrab
bei Posewald
18581 Putbus

Auf der Straße von Posewald nach Viervitz finden sie das Grab gleich hinter dem Ortsausgang von Posewald. Erhalten sind noch Teile des Hünenbettes und der Kammer. Etwas abseits liegt einer, der zwei noch vorhandenen Decksteine.

Großsteingrab bei Preetz
"Preetz 1 "
bei Preetz
18586 Lancken-Granitz

Von Serams kommend befindet sich das Grab, kurz vor Preetz, auf der rechten Seite hinter einer Rechtskurve. In der Nachbarschaft befindet sich eine Pferdekoppel. Das Grab liegt in einem dichten Gebüsch versteckt.

Großsteingrab bei Preetz
"Preetz 2"
bei Preetz
18586 Lancken-Granitz

Sie finden etwa 500 Meter hinter Lancken-Granitz, Richtung Dummertevitz einen Parkplatz rechts der Straße. Hier bietet eine Informationstafel die Möglichkeit sich zu orientieren und weist den Weg über eine Wiese zu dem Grab Preetz 2.

Großsteingrab bei Preetz
"Preetz 3
bei Preetz
18586 Lancken-Granitz

Preetz 3 befindet sich gegenüber Preetz 2 auf der anderen Seite des Feldweges. Von dem Großdolmen, der aus drei Jochen besteht, sind die beiden verbliebenen Decksteine zu sehen. Der Rest ist noch im Hügel verborgen.

Großsteingrab bei Preetz
"Preetz 4"
bei Preetz
18586 Lancken-Granitz

Preetz 4 liegt in direkter Nachbarschaft von Preetz 3. Bei Ausgrabungen im Jahre 1969 wurde es durch Ernst Schuldt wurde das Grab teilweise freigelegt. Zu Sprockhoff´s Zeiten war es im Hügel verborgen und nicht als Grab erkennbar.

Großsteingrab bei Dwasieden
"Dwasieden"
bei Sassnitz
18546 Sassnitz

Der Strasse von Sassnitz nach Mukran folgend, biegt man ca. 1,5 Kilometer nach dem Ort links auf einen Plattenweg. Am Ende gehen Sie links, Richtung Wald. Nach etwa 200 Meter des nacher befestigten Weges erreichen Sie die Anlage.

Großsteingrab bei Krampas
"Krampas 1"
bei Sassnitz
18546 Sassnitz

Von Sassnitz nach Buddenhagen fahrend, biegen Sie ca. 700 Meter rechts zur Ferienanlage Birkengrund ab. Gehen Sie weiter Richtung Wald. Das Grab finden Sie dann ungefähr mittig der Ferienanlage, ca. 50 Meter weit im Wald.

Großsteingrab bei Krampas
"Krampas 2"
bei Sassnitz
18546 Sassnitz

Von "Krampas 1" gehen Sie weiter in südöstliche Richtung. Nach etwa 150 Metern finden Sie auf einer Bauminsel das zerstörte Grab. Leider lässt sich aus den Steinen, die sich noch auf dem Hügel befinden, keine Struktur des Grabes erkennen.

Großsteingrab bei Krampas
"Krampas 3"
bei Sassnitz
18546 Sassnitz

Um zum Grab „Krampas 3“ zu gelangen müssen Sie noch etwa 160 Meter weiter gehen. Dieses Grab ist noch bis zur Oberkante der Tragesteine im Hügel verborgen. Die gut zu erkennende Kammer ist zum Teil mit Lesesteinen gefüllt.

Großsteingrab an der Waldhalle
"Waldhalle 1"
bei Sassnitz
18546 Sassnitz

Von Sassnitz nach Hagen fahrend, biegen Sie ca. 200 Meter hinter Sassnitz, rechts zur Waldhalle ab. Etwa 1700 Meter weiter hinter einer Linkskurve befindet sich ein Hinweisschild auf das Grab. Es liegt etwa 40 Meter links des Weges.

Großsteingrab an der Waldhalle
"Waldhalle 2"
bei Sassnitz
18546 Sassnitz

Von „Waldhalle 1“ aus folgen Sie dem Weg 400 Meter. Am Ende einer langen Linkskurve, vor einer scharfen Rechtskurve, gehen Sie etwa 60 Meter weit nach links in den Wald. Das Grab befindet sich etwas verborgen, auf einem Hügel.

Seelvitz2 bei Putbus
"Seelvitz 1"
bei Putbus
18581 Putbus

Das Grab befindet sich auf einem Feld, etwa 700 Meter östlich des Grabes Posewald. Sie halten sich nördlich entlang eines eingezäunten Geländes. Auf einer Anhöhe können Sie das in etwa 140 Meter entfernte Grab auf einen Feld sehen.

Seelvitz2 bei Putbus
"Seelvitz 2"
bei Putbus
18581 Putbus

Von Putbus nach Lancken-Granitz fahrend biegen Sie hinter Nadelitz, links nach Nistelitz ab. An der Kleinbahn überqueren Sie die Schienen und folgen dem Weg 600 Meter. Das Grab liegt auf der linken Seite in einer Baumgruppe.

Großsteingrab bei Silvitz
Großsteingrab
bei Silvitz
18528 Bergen

Zwischen Karow und Dalkvitz biegen sie nach Silvitz ab. Auf der Höhe einer scharfen Linkskurve vor Silvitz gehen rechts über das Feld zu einer langen Baumgruppe. 320 Meter nach Beginn der Baumreihe befindet sich das Grab.

Großsteingrab bei Starrvitz
"Starrvitz"
bei Gramtitz
18556 Dranske

Von Gramtitz nach Lancken fahrend, finden Sie die Anlage etwa 500 Meter außerhalb vom Gramtitz. Auf der Höhe eines abzweigenden Feldweges liegt das Grab links auf einem mit Büschen und Bäumen bewachsenen Hügel.

Tribberatz bei Prora
"Tribberatz"
bei Lubkow
18609 Binz

Sie durchqueren den Ort Lubkow und folgen dem Weg bis zum Wald. Halten Sie sich am Waldrand rechts. 600 Meter nach dem Grab Lubkow, biegen Sie in den Wald ein und erreichen nach ca. 90 Meter, dass auf der linken Seite liegende Grab.

Informationen und Fotos © by Reinhard Möws
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von
www.grosssteingraeber.de